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Alles Auf Anfang

Spa-Check höchstpersönlich. Dieses Mal: Detox-Programm im „Kamalaya Resort“ auf der Insel Koh Samui

WIE NEU GEBOREN
Eine Detox-Kur ist wie ein Neustart für Körper und Geist. Hoch über der bildschönen Anlage thront der Yoga-pavillon, in dem vershiedene Yogaarten, Atemübungen und Meditation angeboten werden. Das Detox-Programm, das Marina Jagemann, Ressortleitung Beauty, getestet hat, kann für sieben und neun Tage ab 1900 Euro p.P. gebucht werden (inklusive Mahlzeiten und Getränken, außer Alkohol).

Auch wenn man weder Amy Winehouse noch Lindsay Lohan heißt (und auch nicht so lebt): Von Zeit zu Zeit zu entgiften tut einfach gut. Haben sich doch selbst bei halbwegs gesundem Lebensstil unerwünschte Stoffe als Schlacken im Körper eingelagert. Und unser Organismus schafft es meist nicht allein, sich davon wieder zu befreien. Mein Vorweihnachtsprogramm: vegetarische Kost statt Lebkuchen und Ente, Yoga statt Bummeln über den Christkindlmarkt, Sonne, Strand und Meer statt Regen und Kälte. Zugegebenermaßen kein wirkliches Opfer. Mein Detox-Paradies liegt auf Koh Samui, der drittgrößten Insel im Golf von Thailand.
Schon die Ankunft ist Wellness pur. Ein Fahrer erwartet mich und in einer wunderbar gekühlten Limousine geht’s über die palmengrüne Insel in das Kamalaya-Resort mit seinem „Holistic Spa“. Perfekt in die tropische Hügellandschaft integriert, liegen die luxuriösen Villen und Suiten, aber auch kleinere „Hillside Rooms“. Die Ausstattung: zurückhaltend, modern und natürlich mit fernöstlichem Touch. Luxus hin, Palmen her: Wer hierher kommt, hat in der Regel keinen reinen Beach-Urlaub geplant. Alles dreht sich um Entspannung und Entgiftung. Als Erstes wandert das Handy deshalb in den Safe – die Welt soll einfach mal draußen bleiben. Mein Detox-Programm fängt mit einer ausführlichen Anamnese an. Mit einem speziellen Verfahren, der Body Bioimpedance Analysis (BIA), werden mittels Elektroanalyse mein Energiehaushalt, die körperliche Widerstandskraft, die Zellaktivität sowie der Body-Maß-Index festgestellt – als Basis für ein maßgeschneidertes Programm. Mit einer ganzen Tüte voller ernährungsergänzungsmittel und reichlich guten Vorsätzen starte ich meine Entgiftungskur mit „Chi Nei Tsang“, einer 30-minütigen Bauchmassage, die, wie sollte es in diesem ganzheitlichen Spa anders sein, den ganzen Körper einbezieht. Auf dem Programm für die nächsten Tage stehen außerdem Infrarot-Sauna, verschiedene Massagen und „Holistic Coaching“ eine Art Gesprächstherapiestunde. Wer einen genauen Ernährungsplan erwartet, bei den meisten Detox-Kuren durchaus üblich, wird enttäuscht. „Wir möchten unsere Gäste nicht wie unmündige Kinder behandeln, erklärt Karina Stewart, die das Kamalaya zusammen mit ihrem Mann John vor sechs Jahren gegründet hat. „Jeder kann und sollte zu jeder Zeit selbst entscheiden, was ihm gut tut.“ Wie angenehm! Auf der Speisekarte findet man deshalb neben vegetarischen Köstlichkeiten auch Fisch, Fleisch, Wein und Bier. Rauchen allerdings ist fast überall verboten. Ich halte mich an die Empfehlung, während der Detox-Woche nur vegetarisch zu essen, auf Kaffee und Alkohol komplett zu verzichten. Zum Start in den Tag gibt es knallgrünen, frisch gepressten Weizengrassaft, dazu jede Menge köstlicher Früchte und Ingwertee. Die meisten Gäste, überwiegend junge, stylische Frauen, machen wie ich eine Entgiftungskur. Man trifft sich im Wellnessbereich, im Shakti Fitnesscenter oder beim Yoga. Denn der Weg zur Entspannung führt auch über durchaus kuriose Körperstellungen. „Und jetzt die Wirbelsäule langsam nach hinten biegen und die Fußsohlen zur Stirn bringen.“Schlangen mochte ich noch nie. Dass ich nun selbst eine formen soll, fällt mir deshalb nicht gerade leicht. „Ihr müsst euch immer an das Unmögliche wagen!“ Anand Kaur, der gummigleiche Yogi, läuft durch die Halle und korrigiert. Greift meine Füße und bringt sie meinem Kopf ein deutliches Stück näher. Das reicht für heute, morgen wieder ein Stück mehr ...  Tag für Tag geht es mir besser, ich fühle mich von Altlasten befreit, schlafe wie ein Baby und strotze vor Energie. Zum krönenden Abschluss gönne ich mir eine Gesichtsbehandlung. Eine der freundlichen Rezeptionistinnen bietet mir einen Termin bei Dr. Sang an. Ein Facial bei einem Arzt? Ja, genau. Dr. Sang wartet schon. Zu meiner Überraschung fängt meine Gesichtbehandlung mit einer Pulsdiagnose an. „Sie sind ziemlich gesund“, erklärt der TCM-Arzt, „allerdings könnte ihr Herz öfter herausgefordert werden.“ Perfekt wären Joggen, Schwimmen und Yoga. Prima, genau das, was mir Spaß macht, im Alltag aber immer viel zu kurz kommt. Dann setzt mir Dr. Sang im Gesicht, aber auch an Armen und Beinen Nadeln. Schade, eigentlich hatte ich auf ein entspannendes Treatment gehofft. Doch sobald die Nadeln entfernt sind, beginnt der chinesische Arzt mit einer wunderbaren Gesichtsmassage. Danach werden Nacken, Bauch, Arme und Beine verwöhnt. Das Facial entpuppt sich als ganzheitliche Behandlung – hätte ich mir eigentlich denken können.